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Die Bestimmung - Insurgent/Wikia-Kritik

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Ordentliche 288 Millionen US-Dollar hat Die Bestimmung - Divergent letztes Jahr weltweit eingespielt, was die Produzenten zu dem relativ mutigen Schritt bewegt hat, gleich drei weitere Filme in Auftrag zu geben. Ob das eine gute Entscheidung war, ist nach Die Bestimmung - Insurgent schwer zu sagen.


Insurgent Hair.jpg

Feierliche Enthüllung der neuen Frisur.

Nachdem Tris und Four am Ende von Divergent dem Sonnenuntergang entgegengefahren sind, haben sie, statt die Mauer zu überwinden, was die letzte Kameraeinstellung irreführenderweise vermuten lies, Unterschlupf bei den Amite gefunden, die als friedliebende, aber leider auch etwas dümmliche Hippie-Kommune porträtiert wird (zum Vergleich s. Hufflepuff). Tris hat mit einem ernsten Aggressionsproblem zu kämpfen, das sie nicht nur an ihren Haaren, sondern auch ihren Mitmenschen auslässt und damit sich und andere immer öfter in Gefahr bringt. Die kurze Verschnaufpause bei den Amite wird schnell unterbrochen, als Ken-Anführerin Jeanine eine mysteriöse Box findet, die nur von einem Unbestimmten geöffnet werden kann und die Schlinge im Tris und Four immer enger zieht.


Candor.jpg

Die Candor mögen es förmlich.

Es gibt unbestritten zahlreiche Stirnrunzel-Momente in Insurgent. Viele davon sind im Buch schon angelegt, andere kommen im Film neu dazu. Kam im Eignungstest von Tris noch heraus, dass bei ihr die Zugehörigkeit zu drei Fraktionen angelegt ist, sieht das jetzt plötzlich anders aus und generell muss man sich fragen, wieso in einem menschengemachten System, bei dem theoretisch jeder als Teenager entscheiden kann, in welcher der fünf (erfundenen) Fraktionen er leben will, diese Zugehörigkeit jetzt plötzlich in der DNA erkennbar sein soll, als wäre sie angeboren. Wieso die Candor die besten Richter sein sollen, nur weil sie ehrlich sind, kann auch nie einleuchtend erklärt werden (oder vielleicht kann mich jemand erleuchten, der die Bücher etwas genauer studiert hat ...), genau wie unzählige andere Punkte in der Welt von Veronica Roth, aber das muss ja nicht heißen, dass man diese Vorbehalte nicht irgendwie verdrängen und trotzdem einiges Positive an dem Film finden kann und genau das ist auch über weite Strecken der Fall. Rein visuell ist das Ganze schon mal ein absoluter Augenschmaus mit perfekt ausgeführten Special Effects und kreativen Umsetzungen der fiktiven Simulationen, die durchgehend eine große Bedeutung haben – nicht nur weil sie schlichtweg spannend sind, sondern vor allem, weil sie das wichtigste Outlet für Tris' Unterbewusstsein darstellen.


Insurgent3.jpg

Wenn Jeanine auf ihr Tablet tippt, kann das nichts Gutes bedeuten.

Viele Konflikte, die in Divergent eigentlich schon ausführlich behandelt wurden (Tris' Probleme mit ihrem Dasein als Unbestimmte, Jeanines krankhafte Ideologie, Calebs Zerrisenheit zwischen einer Fraktion, an die er glaubt und seiner Familie), sind wieder die zentralen Themen. Die charismatische Shailene Woodley sorgt aber größtenteils dafür, dass das trotzdem nicht langweilig wird und findet doch noch ein paar neue Facetten in ihrer Figur. Die Chemie zwischen ihr und Theo James stimmt auch nach wie vor und diese Männerfigur ist in allen Franchises dieser Art (Twiligt, Hunger Games, Chroniken der Unterwelt) die nahbarste und glaubwürdigste (verzeiht mir, liebe Peeta-Fans).


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Tori schmollt über ihre Mini-Rolle.

Das Sagen haben bei der Bestimmungs-Trilogie aber definitiv die Frauen und in diesem Film kommt eine weitere dazu. Aus Spoiler-Gründen will ich jetzt nicht verraten, um wen es sich handelt, aber Naomi Watts verkörpert Jeanines neue Erzfeindin mit vielschichtiger Finesse, was die Erwartungen für die nächsten Filme dann doch wieder ein wenig steigen lässt. Ansonsten bleiben mit Ausnahme von Peter, gespielt vom zukünftigen Mr. Fantastic Miles Teller, der sowohl für Witz als auch für Wut und Spannung sorgen kann, sämtliche Nebenfiguren sehr blass. Von Tori, die in der Romanvorlage einen wichtigen Stellenwert hat, ist kaum noch etwas übrig und auch Christina kommt über ihre Rolle als Trigger für Tris' Schuldgefühle und gelegentliche Stichwortgeberin nicht hinaus.


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Auf zu Teil 3!

Generell entfernt sich der Film ziemlich stark von dem Roman, was insgesamt wohl eine gute Entscheidung war, denn mit Ausnahme der wirklich etwas zu weit hergeholten mysteriösen Box, sorgt das für eine deutliche Verdichtung und ein ziemlich konstantes Tempo, das nur von einigen stimmig platzierten Verschnaufpausen unterbrochen wird. Das führt dazu, dass sich in Die Bestimmung - Insurgent zwar viel wiederholt und im Kreis dreht, man als Zuschauer aber trotzdem noch, oder jetzt erst recht, wissen will, wie es nach dem (zugegebenermaßen wenig überraschenden) Ende weitergeht.



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Spinelli313 @fandom 09:49, 18. Mär. 2015 (UTC)

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