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Ender's Game - Das große Spiel

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Ender's Game - Das große Spiel
Enders Game Poster.jpg
Ender's Game
Regie
Drehbuch
Produktionsland
USA
Sprache
Englisch
Erscheinungsjahr
2013
Kinostart DE
24. Oktober 2013
Länge
114 Minuten
Altersfreigabe
FSK 12
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Abgegebene Stimmen:

Ender's Game - Das große Spiel ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film basierend auf dem Roman Das große Spiel von Orson Scott Card.

Handlung

ie Formics, insektoide Außerirdische, haben etwa 50 Jahre vor Einsetzen der Handlung die Menschheit angegriffen und Millionen getötet. Die Zerstörung der Erde konnte nur durch das taktische Geschick des Kampfflieger-Piloten Mazer Rackham verhindert werden, der mit seiner Maschine während der Entscheidungsschlacht in einem Kamikaze-Angriff ein feindliches Mutterschiff zerstörte, woraufhin der Angriff abrupt zusammenbrach. Um für den erwarteten nächsten Angriff besser vorbereitet zu sein, sucht die Menschheit seither unter jungen Menschen die größten taktischen Talente heraus, um sie zu Strategen auszubilden. Kinder sind für diese Aufgabe geeigneter als Erwachsene, da sie eher zu überraschenden und unkonventionellen Taktiken greifen als Ältere.

Colonel Hyrum Graff - Angehöriger der „Internationalen Flotte“ (IF) - sucht rund 50 Jahre später einen Nachfolger für Mazer Rackham. Andrew „Ender“ Wiggin, ein ebenso schüchterner wie strategisch herausragend begabter Junge, könnte in seinen Augen der nächste Anführer der Menschen im Kampf gegen die Formics sein. Während seine Schwester Valentine als zu empfindsam aus dem Programm genommen worden war, galt sein älterer Bruder Peter als zu brutal. Ender scheint dagegen besser geeignet zu sein und reist zusammen mit anderen jungen Kadetten zur Militärschule in die Erdumlaufbahn.

Dort meistert Ender in Simulationen im Kampfraum (im Original „Battle Room“) und dem auf einem Pad geführten Psychospiel „Mind Game“ knifflige strategische Aufgaben, indem er sich eigenwillig entscheidet, was ihm nicht nur die Beachtung seiner Lehrer, sondern auch Respekt und teilweise Neid der übrigen Kadetten einbringt. Aufgrund seiner Leistungen wird Ender in eine Gruppe älterer, erfahrener Kadetten geschickt. Nach einer weiteren taktischen Meisterleistung erhält er das Kommando über eine neu zusammengestellte Gruppe von Querköpfen, die in einem Spiel im Kampfraum zwei andere Gruppen gleichzeitig schlägt. Unter der Dusche lauert daraufhin der Kommandant einer der unterlegenen Gruppen Ender auf und greift ihn an. Im Kampf prallt der Angreifer gegen eine Kante und wird schwer verletzt zur Erde zurückgeschickt. Ender wird danach von Gewissensbissen geplagt und beschließt, die Akademie zu verlassen und ebenfalls auf die Erde zurückzukehren. Seiner Schwester gelingt es auf der Erde jedoch, Ender davon zu überzeugen, seine Ausbildung fortzusetzen.

Graff und Ender fliegen zu einem Planeten, auf dem die Menschen 27 Jahre zuvor einen Außenposten der Formics erobert und diesen zur Kommandoschule umfunktioniert haben. Auf der dortigen Akademie nimmt sich Mazer Rackham persönlich seiner Ausbildung an. Wie sich zeigt, überlebte Rackham den Angriff, indem er sich kurz vor dem Aufprall seiner Maschine mit dem Schleudersitz heraus katapultierte. In geheimen Aufzeichnungen des entscheidenden Schlags erkennt Ender Muster, die auf die Existenz einer Königin hindeuten, deren Tod die gesamte Formic-Flotte zusammenbrechen ließ. Ihm werden auch Aufklärungsergebnisse gezeigt, wonach der Feind eine große Anzahl neuer Schiffe baut.

Ender befehligt eine Gruppe von sechs Unterführern, die in den Simulationen jeweils einen Teil der menschlichen Flotte kommandieren. Enders Team wird mit zunehmend schwierigeren, teils aussichtslos erscheinenden Simulationen konfrontiert, die sie meist gewinnen. Als die Gruppe in einer besonders schwierigen Simulation unterliegt, wird Ender für den folgenden Tag seine Abschlussprüfung angekündigt, die von Rackham konzipiert werde. Wenn er diese bestehe, könne er reale Schlachten schlagen. Die Simulation spielt sich am Heimatplaneten der Formics ab. Unter Opferung seiner gesamten Flotte gelingt es Ender im letzten Moment, eine Massenvernichtungswaffe – den „kleinen Doktor“ – gegen den Planeten zum Einsatz zu bringen. Die Waffe löst eine Kettenreaktion aus, bei der die molekularen Strukturen des Planeten zerfallen, und die Simulation bricht ab.

Während Enders Team jubelt, erscheint das der Simulation beiwohnende Oberkommando der Flotte für einen Moment ratlos, als aktuelle Bilder vom sich auflösenden Planeten im Simulationsraum gezeigt werden. Schockiert erfährt Ender, dass die Schlacht real war und er den Heimatplaneten der Formics vernichtet hat. Wütend erklärt er, er hätte einen anderen Weg gesucht, wenn er von der Realität der vermeintlichen Simulation gewusst hätte.

Schließlich wird Ender in einem Traum klar, dass die Formics bereits zuvor im „Mind Game“ versucht hatten, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Er verlässt den Stützpunkt und kommuniziert mit einem im Sterben liegenden Formic. Ender erfährt, dass neben dem Formic das Ei mit einer Königin darin liegt. Mittlerweile zum Admiral befördert, nimmt er sich ein Schiff und macht sich auf die Suche nach einer neuen Heimat für die Königin, um damit seine Schuld am Genozid an den Formics zu begleichen.

Besetzung

Rolle Schauspieler Synchronsprecher
Ender Wiggin Asa Butterfield Manuel Scheuernstuhl
Petra Arkanian Hailee Steinfeld
Colonel Graff Harrison Ford Wolfgang Pampel
Major Gwen Anderson Viola Davis Sandra Schwittau
Mazer Rackham Ben Kingsley Peter Matic
Valentine Wiggin Abigail Breslin Marie Christin Morgenstern
John Wiggin Stevie Ray Dallimore Matthias Klie
Lehrerin Jasmine Kaur Angela Wiederhut
Sergeant Dap Nonso Anozie Jan Odle
Bonzo Moises Arias
Bean Aramis Knight
Eros Jessica Harthcock

Hintergrund

Romanvorlage und Produktion

„Ender's Game“-Autor Orson Scott Card hatte in den 80er- und 90er-Jahren mehrfach die Gelegenheit, die Filmrechte für seinen Roman zu verkaufen, doch scheiterten alle Projekte an künstlerischen Differenzen. 1996 beschloss Card anhand der Gründung von „Fresco Pictures“ - Card ist Teilhaber -, das Drehbuch selbst zu verfassen. In einem 1998 geführten Interview beschrieb Card den Prozess, seinen Roman in ein Drehbuch zu übertragen:

„Eine erste Entscheidung war, den Subplot mit Peter/Valentine mit dem Internet nicht weiter zu verfolgen. Denn da geht es nur um Leute, die etwas in Computer eintippen. Dann entschied ich, die große Überraschung vom Schluss schon zu Beginn des Films zu bringen. Im Drehbuch wissen wir, wer Mazer Rackham wirklich ist, und wir wissen auch, was auf dem Spiel steht, wenn Ender seine Spiele spielt. Aber Ender weiß es nicht. Deswegen, glaube ich, wird die Spannung noch gesteigert. Denn die Zuschauer wissen, dass es um das Überleben der Menschheit geht, und alles daran hängt, dass Ender das eben nicht weiß. Und so sorgen wir uns vielmehr darum, ob Ender gewinnt oder nicht. Und wir haben Angst, dass er vielleicht nicht gewinnen will. Während wir dabei zusehen, wie die Erwachsenen sich bemühen, die Kontrolle über Ender zu erlangen, haben wir Mitleid mit Ender aufgrund dessen, was er durchmachen muss. Aber wir wollen, dass die Erwachsenen erfolgreich sind. Ich glaube, so wird es ein wesentlich komplexerer und viel faszinierender Film als einer, in dem Geheimnisse gehütet werden."

2003 schickte Card ein Screenplay an Warner Bros. Studios. Im gleichen Jahr arbeiteten David Benioff und D. B. Weiss ebenfalls an einer Drehbuch-Fassung, die Regisseur Wolfgang Petersen umsetzen sollte. Vier Jahre später verfasste Card ein völlig neues, von den Vorgänger-Versionen komplett unabhängiges Drehbuch. Im Februar 2009 gab Card bekannt, dass er für „Odd Lot Entertainment“ ein neues Drehbuch abgeschlossen habe und dass bereits ein Produktionsteam zusammengestellt würde.

2010 wurde bekannt, dass Gavin Hood zum Projekt gestoßen war, sowohl als Drehbuchschreiber, als auch als Regisseur. Im Januar 2011 wurden Roberto Orci und Alex Kurtzman als Produzenten angekündigt, die das Drehbuch potentiellen Investoren vorstellen würden.

Im April 2011 übernahm Summit Entertainment zusammen mit Digital Domain den Verleih des Films. Gavin Hood wurde als Regisseur bestätigt, der zusammen mit Kameramann Donald McAlpine eine Drehbuchfassung von Gavin Hood verfilmen würde. Die kreativen Produzenten sind Roberto Orci und Alex Kurtzman von K/O Paper Products zusammen mit Gigi Pritzker und Linda McDonough von Odd Lot Entertainment, die die Finanzierung übernehmen. Weitere Produzenten von „Ender's Game“ sind Lynn Hendee und Robert Chartoff von Chartoff Productions sowie Autor Orson Scott Card.

Dreharbeiten und Kinostart

Die Dreharbeiten begannen in New Orleans am 27. Februar 2012. Den deutschen Verleih übernahm Constantin Film. In Deutschland startete „Ender's Game“ am 24. Oktober 2013, im Vereinigten Königreich und Irland einen Tag darauf; der US-Filmstart fand am 1. November 2013 statt. Ursprünglich war der US-Filmstart im März 2013 vorgesehen, doch das Studio Summit verlegte diesen auf Grund der Erfahrungen mit der Twilight-Trilogie auf das letzte Quartal 2013.

Postproduktion

Während der Postproduktion ging Digital Domain, die Firma, die für die Spezialeffekte des Films verantwortlich war, pleite. Zeitweise war ungeklärt, ob das Auswirkungen auf den Starttermin des Films haben könnte.

Filmmusik

Am 30. Januar 2013 wurde bekannt, dass der Komponist James Horner (Titanic, Avatar) die Filmmusik zu Ender's Game komponieren soll.[15] Am 9. Mai 2013 wurde jedoch Steve Jablonsky (Transformers) als Komponist des Films angekündigt. Der Soundtrack wurde am 22. Oktober 2013 veröffentlicht.

Trailer

Ender's Game - Trailer01:50

Ender's Game - Trailer

Benutzer-Kritik

Ich habe den Film Ender's Game gesehen, ohne irgendetwas über die Handlung des Films zu wissen. Ich wusste nur, dass Harrison Ford mitspielt und dass Steve Jablonsky für die Musik verantwortlich war. Also ging ich mit guten Erwartungen in die Vorführung. Enttäuscht wurde ich nicht. Die Effekte und Animationen waren sehr gut. Das Budget war ja auch ziemlich hoch. Der Cast war ohnegleichen und überall erschienen bekannte Gesichter von guten Schauspielern. Die Synchronisation war auch unglaublich gut... ganze Kritik

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