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Non-Stop/Benutzer-Kritik

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Spannender Flugzeugfilm mit schlechtem Ende


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Non-Stop! Wow endlich mal ein guter Flugzeug-Entführer-Film seit Jahren!

Dem Film gebe ich insgesamt 7 von 10 Punkten und wie es zu den Punkten kommt, möchte ich hier nun kurz in meiner Kritik schildern.

Zunächst einmal haben wir eine wirklich tolle Besetzung der Schauspieler. Liam Neeson und Julianne Moore sind das Traumduo an Schauspielerkunst schlechthin, wie sie es schon 2009 in Cloe bewiesen. Die Charaktere, die die beiden Verkörpern sind gut und real gespielt.

Auch die Nebendarsteller und das gesamte Klima im Flugzeug ist sehr angenehm. Keine Überdramatik, keine kreischenden Frauen, keine brüllenden Männer, keine weinenden Kinder, die die ganze Zeit quengeln und auch keine älteren Damen, die die ganze Zeit irgendwelche Fragen stellen und mit Krückstöcken umsich schlagen. Es war so real dargestellt, wie es in so einem Notfall ablaufen könnte. Zwar gab es die rebellierenden Passagiere, was in einer solchen Situation denke ich mal normal ist. Balsam für die Ohren.

Keine hastigen Kamerabewegungen und als Zuschauer konnte man sehr gut die Handlung verfolgen. Sie war nicht kompliziert gestrickt, aber spannend genug, um nun dahinter zu kommen, wie der Übeltäter es schaffte, wirklich im 20 Minuten Takt zu wissen, dass Bill der Schuldige ist, der andere Menschen tötet.
NonstopBildSMS.png

Das mit den SMS, auch wenn es ein minimaler Punkt ist, wurde meinesachtens sehr gut gemeistert, denn so ließt man die Gesprächsnachrichten selber, anstatt mit einer Lupe vor der Leinwand zu sitzen und das Getipsel versucht auf dem Handy zu lesen. Auch das sie Bill nicht vorliest, sondern das man selbst sich die leicht bedrohliche Stimmlage aus der SMS herausließt, sorgte bei mir wenigstens für Schaudermomente.

Der Film war geprägt von Vorurteilen (ein Araber war ebenfalls im Flieger dabei und als seine Tasche durchsucht wurde meinte ein anderer nur "Sie haben nichts in seiner Tasche gefunden, oder?") und es sorgte wiederum für das echte Bild einer solchen Entführer-Situation. Immer erst die mit einem Turban beschuldigen. Sehr gut umgesetzte Kritik.

Was mich erschreckte war die Bundesagenturen und das Geld höher bewertet wurde, als die Menschenleben im Flugzeug ("Was soll das heißen?" - "Das heißt das wir mit Terroristen nicht verhandeln."). Überaus biestig, aber wahr.


Meine Kritik an dem Film ist jedoch das Motiv des Täters.

Dieser hatte sich die ganze Zeit unter den Passagieren versteckt und war immer um Bill herum. Doch das Motiv, warum er ein Flugzeug entführen lässt, sorgte im Kino für einen regelrechten Flop! Man dachte jetzt kommt mal etwas, was in Verbindung mit dem Marshall steht (persönliche Ebene) oder in Verbindung mit anderen Passagieren, aber nein es geht wieder wie bei so ziemlich jedem Flugzeugfilm um den Beweis, dass die Sicherheit an Flughäfen und an Air Marshals scheitert. Sorry aber dafür, das der Film sich wahnsinnig gut aufbaut ist, dass Bill alles tut um dieses Flugzeug zu retten und den Täter endlich findet, bringt dieses Motiv den Film irgendwie zum Nullpunkt. Zu klischeehaft, zu vorhersehbar.

Für einen spannenden Kinoabend ist der Film wärmstens zu empfehlen, doch ich denke wenn man ihn einmal gesehen hat, ist die Luft auch draußen. Man braucht ihn wegen der Komplexität ihn nicht zwei oder dreimal anzusehen wie bei Mission Impossible oder Sherlock Holmes, sondern da man alles auf Anhieb versteht und nun nachher weiß, wer der Entführer ist, ist er einmal nett anzusehen.

Die Scherze waren durchaus humorvoll, die Spannung war akkurat steigend und es entstand keine ungewünschte Nebendramatik. Ein toller Film, mit leider einem unschönem Ende.

Cyanide3To Punish and Enslave! 09:26, 15. Mär. 2014 (UTC)

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