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Welcome to the Jungle/Wikia-Kritik

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Amerikanische Highschool-Serien haben nicht unbedingt den besten Ruf, aber hin und wieder finden sich Perlen in diesem Genre. "Buffy the Vampire Slayer" ist so ein Beispiel oder "Veronica Mars" - aktuell würden vermutlich viele für Glee plädieren. O.C. California lag von 2003-2007 irgendwo dazwischen, aber es gab unbestritten ein Element, das die Show einfach gut gemacht hat: Adam Brody! Als nerdiger Seth Cohen sorgte er für Witz und Originalität und war schon ein Comic-Fan, bevor Comics wieder cool wurden. Die Frage, ob der tollpatschige Loser am Ende nun doch das Mädchen kriegt, war das Interessanteste an der ganzen Serie. Leider ist das jetzt einige Jahre her und irgendwie scheint Adam Brody dieser Rolle immer noch nicht entkommen zu können.


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In Welcome to the Jungle spielt er den schüchternen Chris, der verzweifelt versucht, sich in der Designabteilung einer Werbeagentur hochzuarbeiten. Er ist kreativ und macht seinen Job gut, doch sein Vorgesetzter Phil klaut ihm die Ideen und verkauft sie als seine eigenen. Auch als Chris tatsächlich mal versucht, sich darüber zu beschweren, glaubt ihm niemand. Dazu kommt, dass er seit einiger Zeit Hals über Kopf in seine Kollegin Lisa verliebt ist, in ihrer Nähe aber nur ziemlich sinnlosen Smalltalk herausstammeln kann. Generell enttäuscht von der Arbeitsleistung der Angestellten, beschließt der Chef spontan, sein Team mit einem ehemaligen Offizier der US-Army für ein Wochenende auf eine einsame Insel zu schicken, wo sie mal lernen sollen, was es heißt, zu führen und Verantwortung zu übernehmen. Schon nach kürzester Zeit stellt sich heraus, dass ihr Trainer "Storm" nicht so unverwundbar ist, wie vorher angekündigt und plötzlich ist die Gruppe auf sich gestellt.


Welcome to the jungle screenhot.jpg
Diese Ausgangssituation bietet viel Potenzial, sowohl für Comedy, als auch für überraschende Wendungen und Charkaterentwicklung. Leider wurde das in Welcome to the Jungle absolut nicht genutzt und von Anfang an ist so ziemlich alles absolut vorhersehbar. Von Komödien ist man das ja leider schon gewohnt - oft wird nur ein einigermaßen verrückter Handlungsrahmen gesucht, um die Witze unterzubringen und die Schauspieler ihr komisches Talent ausleben zu lassen. Davon gibt es hier immerhin eigentlich genug, sowohl Kristen Schaal als auch Adam Brody und Rob Huebel als verrückter Egomane machen ihre Sache gut. Auch Megan Boone verkörpert die Traumfrau von Chris mit viel Charme, doch diese paar schönen Puzzleteile reichen leider noch lange nicht, um aus "Welcome to the Jungle" einen wirklich unterhaltsamen Film zu machen. Zu absurd wird die Handlung und zu schnell langweilig anzuschauen, weil sich fast das komplette Verhalten der Gestrandeten nur durch übertrieben Drogenkonsum erklären lässt.


Fazit: "Welcome to the Jungle" kann man getrost auslassen. Jean-Claude Van Damme sorgt als Dschungelführer für einige Lacher und auch sonst gibt es ein paar gut platzierte Witze und Reaktionen auf die total groteske Handlung. Der Rest ist ganz nett, aber schnell anstrengend.


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